Satzung

des Sängerkreises Darmstadt-Land e.V. im Hessischen Sängerbund e.V.


§ 1 Name, Sitz und Zweck

1. Der Sängerkreis Darmstadt-Land e.V. ist die Verbindungsorganisation der Vereine zu dem Hessischen Sängerbund e.V. (HSB) im Deutschen Sängerbund e.V (DSB) nach §§ 1,4 und 6 der Satzung des HSB. Der Verein trägt den Namen "Sängerkreis Darmstadt-Land e.V. im Hessischen Sängerbund e.V."

2. Der Sitz des Sängerkreises Darmstadt-Land (Nachfolgend Sängerkreis genannt) ist in Darmstadt.

3. Zweck des Sängerkreises ist die Förderung und Pflege des Chorgesangs, der Musik und des volkstümlichen Brauchtums. Den Jugendlichen wird innerhalb des Sängerkreises und der dem Sängerkreis angeschlossenen Vereinen die Möglichkeit eingeräumt, ihre persönlichen und sozialen Lebensbedingungen selbst zu erkennen, ihre gesellschaftlichen Interessen einzubringen und demokratisch am Verbands- und Vereinsgeschehen mitzuwirken.

4. Der Sängerkreis verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

5. Mittel des Sängerkreises dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Sängerkreises.

6. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

7. Für seine Kinder- und Jugendchöre gilt der Sängerkreis als Organisation der Jugendpflege. Er gibt sich eine eigene Jugendordnung. Der Sängerkreis unterstützt die selbstständige Arbeit der Jugendversammlung.



§ 2 Umfang und Abgrenzung der Satzung

1. Diese Satzung regelt die organisatorischen Grundsatzfragen des Sängerkreises.

2. Alle weiteren, hier nicht erfaßten Grundsatzfragen werden in sinngemäßer Anwendung durch die Satzung des HSB geregelt.

 

§ 3 Mitgliedschaft

Mitglied des Sängerkreises kann jeder Verein sein, der Mitglied des HSB ist, oder die Mitgliedschaft beantragt hat.

 

§ 4 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 5 Organe

Die Organe des Sängerkreises sind:


1. die Kreishauptversammlung
2. der Kreisvorstand


§ 6 Kreishauptversammlung

1. Die Kreishauptversammlung ist als Vertreterversammlung oberstes beschließendes Organ des Sängerkreises.

2. Sie setzt sich aus den Delegierten der Mitgliedervereine des Sängerkreises und den Mitgliedern des Kreisvorstandes zusammen.

3. Die Delegierten werden von den Mitgliedsvereinen des Sängerkreises nominiert.

4. Es entfallen auf Vereine bis zu 40 aktiven Sängerinnen und Sängern 2 Delegierte, bis zu je weiteren 20 aktiven Sängerinnen und Sänger je ein weiterer Delegierter, im Höchstfall jedoch nur 5 Delegierte.

5. Voraussetzung für die Berechnung der Delegiertenzahl ist die angegebene Zahl der in der letzten Bestandserhebungen gemeldeten aktiven Mitgliedern (ausschließlich nicht selbstständige Kinderchöre).

 

 

§ 7 Aufgaben der Kreishauptversammlung

Die Kreishauptversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

1. Beschlußfassung über die Satzung, Änderung und deren Auslegung,

2. die Wahl des Kreisvorstandes und des Kreismusikausschusses für die Dauer von zwei Jahren,

3. die Bestätigung der Revisoren nach § 12 Absatz 1 der Satzung,

4. die Entgegennahmedes Geschäftsberichtes des/der Vorsitzenden und des/der Vorsitzenden des Mausikausschusses,

5. die Genehmigung des Kassenberichtes,

6. die Entlastung des Vorstandes

7. Beschlußfassung über Veranstaltungen und sonstige Vorhaben des Sängerkreises.

 


§ 8 Kreisvorstand

1. Der Kreisvorstand setzt sich wie folgt zusammen:

a) dem/der Vorsitzenden
b) zwei stellvertretenden Vorsitzendenc) dem der Schriftführer/in
d) dem/der Rechner/in
e) dem/der Vorsitzenden des Musikausschusses
f) dem/der Kreisjugendvertreter/in
g) drei Beisitzern


2. Ehrenvorsitzende gehören dem Kreisvorstand stimmberechtigt an.

3. Der Kreisvorstand kann aus dem Kreise seiner Mitglieder zur Wahrnehmung besonderer Aufgabengebiete Beauftragte bestimmen. Insbesondere soll ein Vorstandsmitglied zur Wahrnehmung der Öffentlichkeitsarbeit nominiert werden.

 

§ 9 Aufgaben des Kreisvorstandes

1. Der Kreisvorstand führt die Geschäfte des Sängerkreises nach den Satzungen und Beschlüssen der Kreishauptversammlung.

2. Die laufenden Geschäfte des Sängerkreises führt der geschäftsführende Vorstand, der sich aus dem/der Vorsitzenden, seinen Stellvertretern, dem/der Schriftführer/in und dem/der Rechner/in zusammensetzt.Er ist an die Beschlüsse des Kreisvorstandes gebunden.

3. Der Kreisvorstand nominiert die Delegierten des Sängerkreises für die Bundeshauptversammlung des HSB.

4. Der Kreisvorstand hat den Aufnahmeantrag eines Vereins zu beraten und eine Stellungnahme an den HSB abzugeben.

5. Falls es für die Planung und Durchführung von Vorhaben des Sängerkreises notwendig erscheint und es der Förderung des Chorgesanges und der Vereine dient, kann der Kreisvorstand Arbeitstagungen durchführen sowie Mitglieder der Kreisvereine hinzuziehen.

6. Der Kreisvorstand hat die Aufgabe, den Sängerkreis nach außen und innen zu repräsentieren. Er hat ferner die Aufgabe, Kontakte zur Kulturwelt aufrecht zu erhalten und neue Verbindungen zu schaffen.

 

§ 10 Kreismusikausschuß

1. Der Kreismusikausschuß besteht aus drei oder fünf Mitgliedern. Er berät, fördert und unterstützt die Organe des Sängerkreises in allen, des Musiklebens berührende Fragen.

2. Der Kreismusikausschuß wird von den Chorleiterinnen und Chorleitern gewählt und muß von der Kreishauptversammlung bestätigt werden.

3. Der/die Vorsitzende des Kreismusikausschusses ist Mitglied des Kreisvorstandes.

5. Ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes muß bei den Musikausschußsitzungen anwesend sein. Der Kreismusikausschuß kann die Chorleiter/innen der Mitgliedsvereine zur Behandlung von musikalischen Fragen zu Arbeitstagungen einberufen. Dabei muß ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes anwesend sein.

 

§ 11 Durchführung der Kreishauptversammlung

1. Die Kreishauptversammlung findet jährlich statt.

2. Sie ist mindestens 20 Tage vorher unter Angabe der Tagesordnungspunkte einzuberufen.

3. Anträge zur Tagesordnung müssen mindestens 14 Tage vor dem Termin, zu dem die Kreishauptversammlung einberufen ist, schriftlich bei der/dem Vorsitzenden oder der/dem Schriftführer/in eingereicht werden.

4. Die Einberufung erfolgt durch den/die Vorsitzende/n oder dessen/deren Stellvertreter/in.

5. Eine außerordentliche Kreishauptversammlung kann von dem Kreisvorstand einberufen werden, wenn er dies für erforderlich hält.

6. Die ordnungsgemäß einberufene Kreishauptversammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte der Delegierten anwesend ist.

7. Die Hauptversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit die abgegebenen Stimmen, sofern die Satzung nicht eine andere Mehrheit vorsieht. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Stimmenthaltungen sind ungültige Stimmzettel, werden als nicht abgegeben gewertet und zählen nicht mit.

8. Jede/r Delegierte hat bei der Abstimmung nur eine Stimme.

9. Die seitherigen Vorstandsmitglieder sind stimmberechtigt; sie haben jedoch nur eine Stimme. Sie können nicht als Delegierte eines Kreisvereines teilnehmen.

10. Das Stimmrecht kann von den Delegierten nur persönlich ausgeführt werden.

11. Wahlen für ein Vorstandsmitglied sind geheim. Abweichungen für den Einzelfall können von der Hauptversammlung beschlossen werden.

12. Liegt nur ein Vorschlag für das jeweilige Amt vor, so kann die Wahl auch durch Akklamation oder offene Abstimmung erfolgen.

13. Über die gefaßten Beschlüsse ist ein Beschlußprotokoll zu führen, das von zwei Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes zu unterzeichnen ist.

 

§ 12 Revisoren

1. Die Kreishauptversammlung bestätigt nach alphabetischem Vereinsturnus zwei Revisorinnen/Revisoren sowie zwei Ersatzleute auf die Dauer von einem Jahr. Sie dürfen nicht dem Kreisvorstand angehören.

2. Die Revisorinnen/Revisoren prüfen mindestens einmal jährlich die Kassenführung des Sängerkreises.

3. Die Revisorinnen/Revisoren erstatten der Kreishauptversammlung Bericht.

4. Sie beantragen die Entlastung des Kreisvorstandes.

5. Der Kreisvorstand, der/die Vorsitzende, im Verhinderungsfalle der/die Stellvertreter/in, kann eine außerordentliche Kassenprüfung durch die Revisorinnen/Revisoren veranlassen.

 

§ 13 Beiträge

Die Beiträge an den Sängerkreis bzw. an den HSB sowie der Beitrag für "Lied und Chor" müssen innerhalb von vier Wochen nach Beitragsrechnung des Sängerkreises für das laufende Jahr beglichen werden.

 

§ 14 Ehrungen

1. Der/die Vorsitzende oder ein Vorstandsmitglied nimmt die Ehrungen bei 25-, 50- und 75-jährigen und höheren "echten" Vereinsjubiläen sowie bei 25-, 40- und 50-jährigen Dirigentenjubiläen im Auftrage des HSB vor.

2. Bei 100jährigen Vereinsjubiläen soll der/die Vorsitzende die Ehrung vornehmen.

3. Die Ehrung der 25-, 40-, 50-, 60- und mehrjährigen aktiven Sängerinnen und Sängern wird zentral vom Sängerkreis vorgenommen.

4. Kinder und Jugendliche werden nach drei Jahren aktiven Singens durch den HSB mit der Treuenadel ausgezeichnet; für 10 Jahre aktiven SIngens werden diese zentral durch den Sängerkreis und durch den DSB geehrt.

5 Kreisvorstandsmitglieder werden für zehn, zwanzig und längere Tätigkeit im Kreisvorstand geehrt.

 

§ 15 Satzungsänderungen

1. Für eine Satzungsänderung ist die Zustimmung von 2/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder einer ordnungsgemäß einberufenen und beschlußfähigen Kreishauptversammlung erforderlich.

2. Ein Antrag auf Satzungsänderung kann nicht als Dringlichkeitsantrag gestellt werden.

 

§ 16 Auflösung des Sängerkreises

1. Die Auflösung des Sängerkreises kann nur durch eine Kreishauptversammlung beschlossen werden, in der mindestens 2/3 ihrer stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind.

2. Der Auflösungsbeschluß bedarf einer Zweidrittelmehrheit.

3. Im Falle der Auflösung sind die bisherigen Vorstandsmitglieder Liquidatoren.

4. Das bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten Zweckes vorhandenen Vermögen fließt dem Hessischen Sängerbund e.V. zu, der es nach zweijähriger Sperrfrist unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat. Die Mittel sind vorrangig der Kunstpflege und Volksbildung dienen. Im Falle der Wieder- oder Neugründung des Sängerkreises innerhalb der Sperrfrist fließt das Vermögen vom Hessischen Sängerbund e.V. an den Sängerkreis zurück, sobald der Sängerkreis als gemeinnützig anerkannt wurde.

 

§ 17 Inkrafttreten der Satzung

Die Satzung des Sängerkreises Darmstadt-Land e.V. trat mit dem Beschluß der Kreishauptversammlung mit sofortiger Wirkung in Kraft.

(Erzhausen, 11. März 1995)

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